Gibraltar: Affen oder Strand?

Auch in Gibraltar trennten sich unsere Wege. Es war warmes Wetter mit 27 Grad und Sonne pur. Wir legten an diesem Tag erst nach dem Mittag an. Also nicht viel Zeit um bis abends das englische Hoheitsgebiet an der Meerenge zu erkunden. Vor allem mit Kindern, die natürlich gerade an diesem Tag besonders lange Mittagsschlaf hielten.

Ich bin außerdem kein großer Fan von Affen, die es haufenweise auf der Sehenswürdigkeit – dem Felsen von Gibraltar – zu sehen gibt. Mein Mann liebt sie aber, deshalb trennen sich heute unsere Wege. Er fährt auf den Berg hoch, während ich mit den anderen dreien zum Strand gehe.

Hoch zu den Affen

Martin lief vom Schiff zur Talstation (Base-Station) der Seilbahn, die hier „Cable-Car“ genannt wird, etwa 35 Minuten. Die Schlange von wartenden Menschen war draussen ca. 50 Meter lang und drinnen noch länger, so dass dummerweise mit einer Wartezeit von ca. 3 Stunden gerechnet werden musste.

Neben den Wartenden warben Männer für eine private Touren mit einem Minibus (für ca. 8 Personen). Dieses Angebot nahm er dankend an. Folgende Eckdaten gibts dazu:

  • Preis: 29 Pfund (ca. 34 €)
  • Inklusive: Aussicht nach Afrika und in Bucht, Tropfsteinhöhleneintritt, Affen anschauen, Aussichtsplattform & Westseite Aussicht über Flughafen, Strand & Bucht
  • Dauer 1,5 h
  • Affe krabbelt auf Rücken (wer möchte)
  • Auf leicht verständlichem Englisch Erläuterungen zu Gibraltar
  • Anfangs- & Endstation: Talstation Cable-Car
Ausblick in den Hafen

die Affen sprangen auf den Rücken

Tropfsteinhöhle, die zum Auditorium umgebaut wurde. Echt ein Erlebnis!

Danach ging er von dort aus die Mainstreet mit vielen Geschäften zurück zum Schiff. Er empfand die Tour als sehr sehenswert und der Preis unterschied sich nicht groß von den üblichen Preisen mit der Cable-Car-Seilbahn.

Ab ans Wasser

Auf Gibraltar gibt es drei Strände, an denen man baden kann:

⁃ Sandy Bay (45-60 Minuten Weg ab Cruise Terminal)

⁃ Catalan Bay (40-45 Min)

⁃ Eastern Beach (30-40 Min)

Wir entschieden uns also für den nächstgelegenen Strand (Eastern Beach), der direkt neben dem berühmten Flughafen liegt, der jedoch wenig Verkehr aufweist. Der Weg dorthin war recht lang zu Fuß, jedoch war es eine gute Möglichkeit für mich die Halbinsel näher kennenzulernen.

Autos,Autos, Autos

Der Weg war gesäumt von vielbefahrenen Straßen, auf denen ohne Unterlass Autos, Busse und LKW verkehrten. Überall waren Baustellen, Parkhäuser, Autohäuser oder Parkplätze. Je weiter wir gingen, umso genervter war ich von diesem Anblick und vor allem von der Geräuschkulisse.

Baustellen über Baustellen

Der Strand war schwer zu finden, weil es kaum Beschilderung gibt. Nach dem zweiten Irrgang in eine Sackgasse, entdeckte Eve eine Straßenabsperrung aus Beton, auf die mit Graffiti ein Pfeil und die Aufschrift „Beach“ gesprayt wurde.

Der Strand war recht sauber, das Wasser klar, die Infrastruktur rundherum eher mau, zwischen Flugfeld und Schutthalde gelegen. Ab 16:00 Uhr lag der Strand im Schatten des Felsen von Gibraltars, was im Hochsommer sicher angenehm, im September eher frisch ist.

Strand neben dem Flugfeld

Per Bus zurück zum Schiff

Rückzu ging es mit dem Bus. Einen wirklichen Zeitplan dafür gibt es nicht. Auf dem Plan stehen nur die Startzeiten einer Busrunde und man muss abschätzen, wie lange er dann zu einem braucht.

Busfahrt zurück zum Hafen

Genervt vom Lärm, von der Ansicht, den unfreundlichen Menschen und froh, wieder an Bord zu sein. Gibraltar sieht mich. Nicht so schnell wieder!

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Lissabon – was für eine Stadt!

Was kann ich euch über Lissabon erzählen?

Eins steht fest, hier müssen wir wieder hin, denn dieser eine Tag hat nicht ausgereicht um diese facettenreiche, lebhafte und bunte Stadt ausreichend kennenzulernen. Als Zweites steht fest: wir kommen wieder, auch gerne mit Kind. Aber definitiv ohne Kinderwagen!

Los geht’s zur Aussicht!

Wir verließen vormittags das Schiff, Matt war Guide und wir peilten den nächsten Aussichtspunkt „Miradouro das portas do Sol“ an. Der Weg führte uns direkt vom Hafen über einige steile Gassen und mehrere Treppenabschnitte zu unserem Ziel.

Der Moment war wieder perfekt: wir standen auf der Terrasse und blickten in die Ferne über Lissabon bis zu unserem Schiff, während eine Strassenband Salsa spielte, die typischen Straßenbahnen klingelnd vorbei fuhren und die Sonne uns anlachte.

Landestypische Waren auf dem Markt

Wir holten uns an dem Café gleich um die Ecke eine kleine Erfrischung und zogen 200 Meter weiter zu einem Marktplatz auf dem einheimische landestypische Waren anboten. Es gab sehr viele Taschen und Accessoires aus Kork, ein Material dass übrigens die reichste Frau Portugals (Vermögen ca 4,1 Milliarden Euro) zu dem gemacht hat, was sie ist. Dann vieles im Look der typischen blau-bemusterten Fliesen, mit denen Häuser hier verkleidet sind, diversen Schmuck, Seifen und und und.

Entspannen im Park

Der Weg führte uns weiter zur „Miradouro de graca“ neben einer Kirche, von wo aus wir einen weiteren gigantischen Blick hatten.

Daneben war ein kleiner Park, den wir für den Mittagssnack der Kinder und zum Verweilen nutzten. Auf unseren langen Touren, auf denen die Kinder meist getragen oder geschoben werden (schlafend oder wach), tut es allen gut, wenn sie sich zwischendurch mal selber bewegen dürfen.

Achtung: Geheimtipp!

Über viele weitere Treppen, vorbei an etlichen gestalteten Wänden und Ecken (die stadt strotzt nur so davon, man weiß gar nicht wo man zuerst hingucken soll), kamen wir an einem unscheinbaren Markt für Einheimische vorbei und traten ein. Und das soll nun unser Geheimtipp für euch werden! Was für eine Auswahl und was für günstige Preise !

Mercado de figuera

Es gibt dort nicht nur den berühmten portugiesischen Stockfisch und eingelegte Sardinen, sondern noch viel mehr landestypische Waren, superfrisches Obst und Fleisch.

Direkt daneben befindet sich eine kleine Snackbar, in der es eine Auswahl köstlicher Raffinessen gibt. Wir entschieden uns für Hamburger (man waren wir ausgehungert!), frischgepressten Orangensaft und ein kleines Gebäck namens „Pastel de Nata“ mit einem Kaffee für zusammen 4,35€! Und ich sage euch: es war einfach köstlich!

Zu viel zu erleben, zu wenig Zeit

Der Weg führte uns weiter zum Schiff vorbei an einem Aufzug mit Aussichtsplattform (Elevador de Santa Justa), durch den Triumphbogen (hier machten wir Halt für eine kleine Fotosession) an die Küste und dort zurück zum Schiff.

Und stellt euch vor: die kleine MK ist fast den ganzen Weg an meinen Händen gelaufen. Die kleine Maus hat eine Energie!

Fazit

Lissabon möchten wir unbedingt nochmal besuchen und dieses Mal 3-4 Tage dafür einplanen.

Trotz unseres wirklich leichten und sehr praktischen Kinderwagens von Bonavi (und an der Stelle kann ich wirklich ruhigen Gewissens unbezahlte Werbung machen), kann er leider noch nicht alleine Treppen bewältigen. Deshalb ist die Trage sehr wertvoll gewesen!

Als nächstes sind wir in Gibraltar! Ich werde euch berichten.

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Getrennte Wege in La Coruña/ 2. Teil

Eigentlich wäre nun ein Bericht über Leixoes/Porto in Portugal dran, da aber die Stadt seit Morgens im dicken Nebel liegt, haben wir beschlossen an Bord zu bleiben und zu entspannen. Ich nutze die Zeit um euch den zweiten versprochenen Bericht zu dem Tageserlebnis von Eve, Kate und Matt.

Was war nun also ? Warum war Matt zum Zeitpunkt des Auslaufens nicht an Bord?

Das alles erfahrt ihr noch. Wie immer beginnen wir am Anfang der Geschichte:

Einen Tag in La Coruña

Einkaufen

Die drei verließen kurz nach uns das Schiff. Matt erzählte, dass direkt nach dem Ausgang sehr freundliche Leute standen, die den Weg zum Strand erklärten. Der Weg dorthin war von hübschen Geschäften gesäumt, die zu schön waren, um nur daran vorbei zu gehen.

Sie wollten erst auf dem Rückweg einkaufen und erkundigten sich, wann die in Spanien übliche Siesta -Zeit wäre. Ihnen wurde aber freundlich erklärt, dass in Coruña sich die Mitarbeiter abwechseln mit der Mittagspause und deshalb die Geschäfte durchgängig geöffnet sind.

Strand & Museum, Herkulesturm

Auf dem Weg zum sichelförmiger Strand direkt an der Stadt und zum Aqua-Museum war Kate eingeschlafen. Schade eigentlich, denn das Museum wäre für Kinder sehr sehenswert gewesen.

Eintritt: 10 Euro pro Person, Kinder bis 3 Jahre dürfen gratis eintreten

Das Thema des Museums war „Jule Verne – 20.000 Meilen unter dem Meer“. So kann man 60 verschiedene Fischsorten aus dem Atlantik kennenlernen. Paradoxerweise gibt es passend dazu ein Fischrestaurant im Museum.

Kommt man aus diesem heraus, befindet sich direkt daneben ein Freigehege für Robben.

Robbengehege neben dem Aqua – Museum

Weiter ging es zum Herkulesturm, dem ältesten noch funktionierenden Leuchtturm seiner Art, der bereits 110 n.Chr. gebaut wurde.

Torre de Herkules

Der Schock

Sie gingen weiter zurück zur Altstadt, um in einem der vielen Restaurants Fisch zu essen. Bitte nicht wundern, solltet ihr eines Tages mal hier sein: Um die Mittagszeit sind die Restaurants wenig besucht. Die Spanier essen gern abends und mittags gibt es nur einen kleinen Snack.

Während der Bestellung stellte Matt plötzlich fest, dass sein Personalausweis nicht mehr in der Tasche war. Er rannte sofort den ganzen Weg zurück, aber fand ihn nirgendwo.

Durchgeschwitzt kam er wieder zurück zum Restaurant und es keimte die Hoffnung, dass er vielleicht wieder auftauchen könnte. Eventuell hat er ihn doch auf der Kabine gelassen?

Sie gingen vorerst zum Strand direkt an der Stadt, der im Übrigen sehr familienfreundlich, sauber und flach war.

Die Gedanken ließen ihn nicht los

Weiterhin beschlich ihn die Angst, seinen Ausweis doch gänzlich verloren zu haben. Dann würde er doch den Rückflug gar nicht antreten können oder?

Er recherchierte sicherheitshalber im Internet, was bei einem verlorenen Ausweis zu tun ist. Ergebnis war, dass man zwingend die hiesige Polizeibehörde informieren muss, denn nur mit einer Verlust- oder Diebstahlbescheinigung kann man sich einem deutschen Konsulat ein vorläufiges Ausreisedokument beantragen.

Demzufolge war die schöne Strandzeit vorbei und der nächste Weg führte sie in ihre Kabine. Der Ausweis war leider auch dort nicht auffindbar und die Zeit spielte gegen ihn, denn das Schiff sollte in der nächsten Stunde ablegen!

Die Zeit läuft !

Matt wendete sich sofort an die Rezeption des Schiffes. Dort brachte man ihm zu einem sogenannten Immigrationsoffizier, der erklärte, dass er in jedem Hafen einen Verbindungsmann hat, der zur Regelung solcher Fälle da ist. Dieser Verbindungsmann brachte Matt zur örtlichen Polizei, wo sich eine riesige Schlange befand und Matt vor seinem geistigen Auge bereits das Schiff davon fahren sah!

Überraschenderweise war der Verbindungsmann tatsächlich sehr gut verknüpft, so dass Matt an der Schlange vorbei zu einem extra Büro gebracht wurde. Der dort arbeitende Polizist stellte in aller Ruhe eine Bescheinigung aus.

Mit dieser Bescheinigung in Verbindung einer Kopie oder einem Foto des Ausweises und dem Fürerschein ist es erlaubt weiter zu reisen. Nur mit der Bescheinigung wäre es schwierig, so die Aussage des Beamten.

Er muss nun in Barcelona oder Rom (diese beiden Ort verfügen über ein deutsches Konsulat) ein sogenanntes RAS (vorläufiges Ausreisedokument) mit zwei Passbildern beantragen, damit kann er vorläufig ausreisen per Flugzeug und dann in Deutschland einen neuen Ausweis beantragen.

Um 17:45 Uhr erreichte er als Letzter das Schiff ! Was für ein Nervenkitzel!

Was tun bei verlorenem Ausweis?

Ablauf in aller Kürze:

  1. Mit dem Schiff in Verbindung setzen,
  2. Immigrationsoffizier an die Seite gestellt bekommen
  3. Zur Polizei für die Bescheinigung
  4. Deutsches Konsulat mit 2 Passbildern & 21 € aufsuchen
  5. Dort ein vorläufiges Ausreisedokument beantragen
  6. Ausreisen
  7. In Deutschland neuen Ausweis mit diesem Dokument beantragen

Matt’s TIPPs:

Kopie oder Foto des Ausweises dabei haben, denn die Beörden brauchen die Daten des Dokuments.

Und am besten den Personalausweis sicher verstauen!

Weiter gehts nach Lissabon!

Der nächste Weg führt uns nach Lissabon. Ich werde euch berichten!

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Getrennte Wege in La Coruña/ 1. Teil

Liegezeit: 9-18 Uhr (alle Mann an Bord: 17:30 Uhr)

Heute legten wir in Nordspanien/Galicien, genauer gesagt in La Coruña an. Der Liegeplatz unseres Schiffes liegt direkt an der Altstadt. In 5 Minuten ist man mitten drin. Wir wollten heute gerne einen Ausflug nach Santiago de Compostela machen, während Eve, Kate & Matt in der Stadt bleiben und an den Strand wollten. So beschlossen wir uns heute zu trennen, aber Matt der Gute hat mir trotzdem versprochen zu berichten und auch zu dokumentieren, so dass ich euch heute quasi von zwei Ausflügen berichten kann 🤩

Weg nach Santiago de Compostela

Das Schiff hätte auch Ausflüge dorthin angeboten, aber allein die Busfahrt dauert ca. eine Stunde. Schneller und entspannter fährt man mal wieder mit dem Zug (ich werde wohl langsam zum passionierten Zugfahrer 😅).

Bus 5 fährt ab St Andres direkt zum Bahnhof (estacion train, nicht estacion Bus!) für 1,20€ pro Person.

Von dort fährt der Zug für 12,25€ pro Person hin & zurück! Eine Strecke dauert 28 Minuten.

Achtung: mit den Tickets bekommt ihr gleichzeitig eine Sitzplatz Reservierung, aus diesem Grund müsst ihr eine Zeit für die Rückkehr festlegen. Es ist aber kein Problem in einen Zug eher zu wechseln, später kann man jedoch nicht mehr wechseln.

Die Züge und auch die Bahnhöfe sind extrem sauber und ordentlich! (Das musste mit erwähnt werden)

Da sind wir schon!

Bahnhof in Santiago de Compostela

In Santiago de Compostela wollten wir nicht allzu viel Zeit verbringen. Hauptsache war die berühmte Kathedrale des Heiligen Jakobus, anschließend wollten wir schnell zurück, um uns noch La Coruna ein wenig anzuschauen. Folgende Route haben wir uns mit meiner Lieblings-Wanderapp KOMOOT herausgesucht gehabt:

https://www.komoot.de/tour/94211071?ref=itd

Der Weg führt über unzählige hübsche kleinen Gassen mit Geschäften. Gern verkauft wird hier natürlich die Jakobsmuscheln, die übrigens ihren Namen vom Pilgerweg haben. Der Name bezieht sich auf den heiligen Jakobus, den Schutzheiligen der Pilger. Die Muschel wurde zum Symbol der Pilger, sicherte dem Träger bei der Heimkehr Ansehen und viele liessen sich mit ihrer Pilgermuschel begraben.

Ein moderner Gewürzbasar zwischen traditionellen Läden

Unbedingt auf den Markt!

Außerdem kommt ihr an einem tollen Markt vorbei, wo es frisches Obst, Fisch, Fleisch und jede Menge anderer Spezialitäten aus Galicien gibt.

Mercado de Abastos de Santiago
Frisches Obst & Gemüse – zum Anbeißen!

Kathedrale von hinten

Gleich um die Ecke befindet sich unser Ziel:die Kathedrale. Der berühmte Jakobsweg endet dort und traditionell fallen die Pilger der Statue des Heiligen Jakobus um den Hals.

Kathedrale des heiligen Jakobus

Es ist ein merkwürdiges Gefühl hier zu sein, während so viele Menschen mit ihrem Rucksack gerade nach vielen Kilometern zu Fuß an ihrem langersehnten Ziel angekommen sind. Irgendwie schwappten die Gefühle der Erschöpfung und der Euphorie über. Als neben uns zu diesem Gefühlsschwall noch ein Straßenmusiker begann Violine zu spielen, war der Moment perfekt.

Leider ist die Kathedrale im Bau. Das Dach nicht begehbar, die tägliche Zeremonie um 12:00 Uhr mit dem Weihrauchfass fiel ebenfalls aus Sanierungsgründen aus. So blieb uns nur mit dem Wissen wieder nach LaCoruna zuück zu fahren, dass wir eines Tages wohl wieder kommen werden, denn die Stadt hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Zurück nach La Coruña

Am Bahnhof konnten wir unser Ticket in eine frühere Abfahrtszeit tauschen. Wir hätten gerne noch einen Zug eher genommen, aber dieser war schon komplett ausgebucht.

Während der Zugfahrt konnten wir nochmal die Landschaft bestaunen, die mich mit ihrem satten grün an Deutschland erinnerte. Wirklich eine hübsche Gegend dieses Galicien.

Mini-Bucht in der Nähe des Turms

Angekommen in La Coruna führen wir mit de, Bus Nummer 5 bis zum Herkules Turm (übrigens der älteste funktionierende Leuchtturm der Welt! Gebaut 110 n. Chr. von den Römern.) Danach ging es zurück zum Schiff, welches wir kurz vor halb sechs erreichten. Doch eine Person fehlte: Matt! Warum? Das erfahrt ihr im zweiten Reisebericht von La Coruna.

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Savoir-vivre in le Havre

Liegezeit: 9-20 Uhr (alle Mann an Bord: 19:30 Uhr)

.. wissen, wie man lebt. Nach diesem typisch französischen Lebensmotto haben wir heute den Tag in le Havre verbracht: ganz entspannt und ruhig mit hervorragendem Essen und guten Gesprächen.

Wir starteten gemütlich vom Schiff zu Fuß (15 Min) in die Stadt. Die Wege waren sehr gut ausgebaut (siehe Bild). Es fuhr selten Verkehr vorbei.

Le Havre ist eine sehenswerte Stadt, die nach dem Krieg durch den Architekten Auguste Perret und seinem 46-köpfigen Team rekonstruiert wurde. Somit haben die Häuserfronten alle denselben Stil, der uns sehr an den Dresdner Altmarkt erinnerte.

Direkt vor der Stadt ist ein frischer Markt auf dem man vormittags die herrlichen Fische bestaunen kann, die es hier gibt. Das brachte uns direkt auf die Idee in ein Restaurant Mittag essen zu gehen, wo es Fisch bzw. Meeresfrüchte gibt.

An der Uferpromande entlang, vorbei an einem Monument aus Containern, einem Spielplatz mit Schaukel und Wiese, kamen wir zum relativ unscheinbaren „Le Voile Bleu“ (eine TripAdvisor – Empfehlung).

Das Essen war wirklich überragend gut! Die Hälfte hatte Muscheln, die andere Burger mit Entenleber. Ein Schmaus! Da müsst ihr unbedingt hin, wenn ihr mal dort sein solltet.

Direkt gegenüber lag der Strand, den wir als nächstes besuchten. Dort verbrachten wir lange Zeit und redeten, beobachteten die vorbeilaufenden Menschen oder sahen den Kindern beim Spielen mit Steinen zu. Das war sehr entspannend!

Zurück zum Schiff liefen wir durch die Innenstadt. Die Waren die angeboten wurden, waren aber sehr überteuert, deshalb schauten wir uns alles nur an.

Das Wetter hat super mitgespielt bei 25 Grad und Sonne pur ! Besser hätte es heute nicht laufen können. 🙂

Die Männer schieben. Das sieht doch auch mal gut aus! 🙂

Morgen ist wieder ein Seetag und wir freuen uns echt darauf, dass endlich mal wieder etwas Ruhe und „Routine“ in den Tagesablauf kommt.

Dover – anders als erwartet

Liegezeit: 9 – 20 Uhr (alle Mann an Bord 19:30 Uhr)

Achtung Zeitverschiebung – 1 h !

Ein langer Tag in Dover erwartet uns und heute darf ich Guide sein 😎

Dover liegt im Südosten Englands und liegt dem europäischen Festland am nächsten, weshalb es in der Geschichte ein strategisch hochgradig wertvoller Ort war (auch bekannt als „Schlüssel zu England“). Noch heute erinnert die Festung „Dover Castle“ an die grosse Bedeutung des Ortes.

London ist nur zwei Stunden Busfahrt entfernt, aber das wollen wir uns heute nicht ansehen. Ich habe heute eine Wanderung vor Ort geplant:

Von Dover über die Kreidefelsen zum Leuchtturm und zurück.

Blick vom Schiff zu den Klippen

Pünktlich 9 Uhr legte das Schiff an, doch dann gab ein ein riesiges Chaos. Es gab Einreisekontrollen Face – to – Face, was den Gang von Bord unerträglich in die Länge zog. Das Personal war nicht einheitlich gebrieft, weshalb die einen den Werdegang anders erzählten als andere. Fakt ist am Ende gewesen:

  • Nummer (Teil einer Nummerngruppe) auf Deck 5 abholen
  • Warten bis Nummerngruppe per Durchsage aufgerufen wird
  • Zum Ausgang zu Deck 2, dann ins Terminal
    Dort Face-to-Face Kontrolle durch die britischen Behörden (auch Babys!)
    Und: das ganze Prozedere auch, wenn man nicht vom Schiff will 🤪

Wir verließen gegen 11 das Schiff. Es gab drei Möglichkeiten vom Terminal in Stadt zu kommen:

  1. Bus (5 Pound/ Roundtrip)
  2. Taxi (2 Pound per Person!/ 1-way)
  3. Per Pedes. Also zu Fuß 😄

Wir wählten Nummer 3, da wir kein Geld tauschen wollten. Man braucht auch sonst kein Bargeld. Alles geht per EC oder Kreditkarte zu bezahlen. Auch in noch so kleinen Cafés.

Eve ging es leider nicht so gut , weshalb wir zu dritt starteten.

Bis zur Innenstadt waren es 50 Minuten zu Fuß, was an sich nicht schlimm wäre. Aber im Nachgang sage ich euch: investiert das Geld und fahrt! Der Weg zur Innenstadt ist direkt an der Zubringerstraße zur Fähre nach Calais (also europäisches Festland) und permanent fahren 40-Tonner-LKW an euch vorbei. Das ist nicht nur laut, sondern ich fühlte mich dabei richtig gestresst. Es stinkt nach Abgasen, die Wege sind sehr schmal. Wer das ebenso wenig mag, wie ich: bitte fahrt!

Angekommen in der Innenstadt wollten wir britisch essen. Wir folgten TripAdvisors Vorschlag und wurden belohnt. Es gab eine hervorragendes englisches Frühstück für meinen Mann und ein leckeres Chicken Tikka-Sandwich für mich im „Little Kitchen“.

Als nächstes steuerten wir Dover Castle an. Viele steile Berge und Treppenabschnitte später, sollte der Eintritt ca. 28 € kosten. War uns zu viel. Also gingen wir wieder bergab und kehrten nach dem ersten Workout nochmal ein, bevor es weiter zu den Klippen gehen sollte.

Dieses Mal in den Whitehorse-Pub. Innen absolut gemütlich/ urig und hinten raus sogar noch eine tolle Dachterrasse !

Über Tipp: White Horse Pub

Ein gut ausgebauter öffentlicher Wanderweg führte uns zum „National Trust – The white cliffs of Dover“. Der An- und Ausblick waren wirklich gigantisch und wir waren so mit Bilder machen beschäftigt, dass wir nur bis zur Hälfte der Klippen liefen und dann umkehren mussten, weil sonst die Zeit zu eng geworden wäre.

Die meisten Wege sind sehr kinderwagenfreundlich. Die bessere Aussicht hat man jedoch von unwegsameren Gelände aus. Ich war froh an dem Tag die Trage für MK gewählt zu haben.

Eine meiner Lieblingsaufnahmen mit DoverCastle im Hintergrund:

Wir schafften es also nicht zum Leuchtturm und damit zur Bucht, wo die Schwimmer starten, die den Ärmelkanal durchqueren wollen. Das wäre vielleicht noch sehr viel schöner und vor allem ruhiger geworden, denn am Anfang der Strecke befindet sich der Fährhafen, wodurch ein gewisses Grundrauschen der LKW zu hören ist.

Unser Fazit: wir kommen nicht wieder explizit nach Dover. Wenn es allerdings jemals wieder auf einer Route liegen sollten, dann werden wir sofort den Leuchtturm anpeilen. 🙂

Amsterdam von Oben – ein Muss!

Liegezeit: 9 – 18 Uhr (alle Mann an Bord 17:30 Uhr)

2 Monate vor Start informierte uns Costa per Mail, dass wir nicht direkt Amsterdam sondern das 25 km entfernte IJmuiden anlaufen. Von dort aus hatten wir drei Möglichkeiten nach Amsterdam zu kommen:

(1) Tagesticket für Öffentliche Verkehrsmittel 19,50€ pro Person (Dauer: 0,5-1 h)

(2) Taxifahrt 180 € Roundtrip (Dauer: 0,5)

(3) Busshuttle über Costa 35€ (Dauer 0,5)

Wir wählten Option 1 und waren froh, dass die Öffentlichen entsprechend reagierten und mehrere Sonderbusse der Linie ohne Stop in einer halben Stunde nach Amsterdam durchfuhren.

Angekommen am Hauptbahnhof begann Matts geplante Tour durch die Hauptstadt der Niederlande.

Vom Bahnhof aus sieht man den Tower schon

Wir fuhren mit der kostenlosen Fähre zum A`dams Lookout,um von da aus die gigantische Aussicht über die Stadt zu geniessen. A`dam setzt sich übrigens zusammen aus AmsterDam And Music und in der Tat sind einige Studios im Tower angesiedelt.

Wir wählten das Ticket, dass eine Grachtenfahrt beinhaltete.

Normalpreis Lookout 13,- p.P. (Unter 3 J frei)

Normalpreis Grachtentour Hop-on-Hop-off 25,- €

Unsere Wahl: Ticket Lookout & Grachtentour für 32,-€ p.P. (also 6 € gespart)

Blick von der Plattform

Aussicht vom Restaurant

Für 5 € mehr schaukelten Eve und ich mit der Schaukel „over the edge“ sogar über den Rand des Hochhauses. Was für ein Erlebnis!

Eve & ich schaukeln über der Stadt

Direkt vorm Tower konnten wir in die Grachtentour einsteigen (sogar unsere beiden Buggys bekamen einen Platz). Wir fuhren innerhalb einer Stunde durch die komplette Innenstadt, in der sich die Häuser aneinander reihten – eins schöner als das andere!

Typisches Bild: Brücke über der Gracht mit angeschlossenem Fahrrad
Grachtenfahrt vorbei an Hausbooten

Zeit für etwas Edutainment:

Da in der Geschichte Amsterdams die Grachten einen der Haupttransportwege für Güter und Menschen darstellten, war es üblich, die Steuern für ein Gebäude nach seiner Breite am Kanal zu bemessen. Folglich entstanden in Amsterdam vorwiegend Häuser, die sehr schmale Vorderfronten entlang der Grachten aufweisen, dafür aber, um genügend Wohnraum oder Lagerplatz für Güter zu bieten, verhältnismäßig lang und hoch sind. Diese Bauweise eignete sich allerdings nicht für die Anlage breiter Treppenhäuser; vielmehr waren die Treppenhäuser meist zu schmal für sperrige Güter oder Möbel. Gegenstände, die nur schwer über das Treppenhaus zu transportieren waren, wurden stattdessen über die Fenster ins Haus befördert. Um diesen Vorgang zu erleichtern, befinden sich an den Giebeln vieler historischer Gebäude vorstehende Balken, an denen sich Flaschenzüge anbringen lassen. Weiterhin sind viele Fassaden leicht nach vorne geneigt, das ist architektonisch so gewollt und wird op vlucht gebaut genannt. (Wiki)

Insgesamt war Amsterdam eine sehr beeindruckende Stadt. Wunderschöne Fassaden, etliche Museen der unterschiedlichsten Themen (von VanGogh über Hausboote bis hin zu Verhütungsmittel – da sollte für jeden was dabei sein). Die Grachten haben sehr viel Charme und ich könnte mir gut vorstellen abends mit einem Glas Bier oder Wein den Anblick des Wassers und der vorbeiziehenden Boote zu genießen. Außerdem kann man Amsterdam super mit dem Fahrrad erkunden, denn überall waren Fahrradwege ausgebaut. Breiter und besser an mancher Stelle, als die Straßen für Autos.

Nun war es schon 16:00 Uhr und wir mussten uns beeilen, um zum Hauptbahnhof zurück zu kommen, damit wir pünktlich wieder an Bord waren. Schade, dass der Tag so kurz war. Aber das ist eben auch der Reiz einer Kreuzfahrt. Man kann in jeden Ort mal hinein schnuppern und wenn es einem gefallen hat, dann kann man ja wieder kommen. Dann vielleicht mit mehr Zeit in Gepäck. Also: Amsterdam, wir kommen wieder!

Seetag zum Kennenlernen des Schiffs

Der erste Tag auf dem Schiff ist meist ein Seetag, sprich man legt nirgendwo an, sondern ist ausschließlich auf See.

Wir hatten besonders viel Zeit das Schiff innen zu erkunden, denn es hat den ganzen Tag geregnet. (Wie aus Kannen!) Bei 16 Grad und Windstärke 8-9. Einmal wagten wir uns doch raus:

Bei Windstärke 8 versagt 3-Wetter-Taft 😂

Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mein Handy festhalten musste , um dieses Bild zu machen

Die Costa Pacifica verfügt über mehrere Pools, die trotz mobiler Überdachung ein (mir zu) kühles Klima aufweisen. Wir schnupperten einfach mal überall hinein:

Riesiges Theater über 3 Decks
Aktivitätsbereich mit Whirlpools – gerade mit einer kostenlosen ZumbaStunde
Aufzüge in der Rezeptionshalle

Tischtennis-Ecke (windgeschützt)

Es gibt vielfältiges Tagesprogramm mit sportlichen, & unterhaltsamen Angeboten. Da kann die Wahl echt zu Qual werden. Wir entschieden uns (nun mit Kindern im Schlepptau) für die PeppaPig-Disco um 10:30 Uhr im DiscoFever.

Die Veranstaltung wurde von zwei Animateurinnen zwar komplett auf Italienisch, aber trotzdem irgendwie sehr witzig moderiert. Die Kinder fanden es ganz toll und waren, trotz dass sie noch sehr klein und die Disco wirklich überladend an Reizen war – hochgradig interessiert und mutig. Peppa tanzte vor, die Kids bewegten sich mit- das war echt süß. Ein Bild mit dem Schweinchen krönte die Veranstaltung.

Anschließend gingen wir zum quizzen in die Rhapsody-Bar. Das Publikum dort, wie auch insgesamt auf dem Schiff hatte einen relativ hohen Altersdurchschnitt. Dies erklärt sich meiner Ansicht nach schon damit, dass die Reise außerhalb der Ferien stattfindet und außerdem relativ lange Zeit geht. Uns wars recht – so wurden wir von den Älteren meist liebevoll angesprochen und die Servicekräfte waren auch dankbar, wenn man mit Kind unterwegs war. Denn in jeder Nationalität funktioniert Grimassen schneiden und witzige Geräusche machen, um Kinder zum Lachen zu bringen 😄

Die Quizmasterin zeichnet und wir mussten erraten, um welche Stadt es sich handelt. Wisst ihr es ? 🙂

Enttäuschend war jedoch, dass gerade die Highlights, auf die wir uns gefreut hatten, „aus technischen Gründen entfernt“ wurden: Tonstudio & Formel-1-Simulator. Außerdem bestand keine Möglichkeit Baby – Phones auszuleihen, wie wir vorher allerdings gelesen hatten. Sehr schade !

Tanzsstunde auf Deck 10

Airhockey hat echt Spaß gemacht. Das übrige (riesige) Casino interessierte uns nicht weiter
Leider ein trister Ausblick, aber es soll besser werden

Das Dinner hingegen war großartig. Es war Gala -Abend und tatsächlich hatten sich die meisten besonders heraus geputzt. Das war ein schönes Gefühl – es hebte insgesamt das Niveau. Nicht dass es vorher niedrig gewesen wäre, aber wir fühlten uns irgendwie besonders. Ein gutes Gefühl ! Wir aßen im MyWay (das uns zugewiesene a-la-carte-Restaurant mit festem Sitzplatz). Es gab ein 4-Gang-Menü (jeder Gang hatte 3 Optionen- also wieder die Qual der Wahl). Wir bestellten immer unterschiedlich, so dass jeder mal alles probieren konnte. Fazit: alles war köstlich! 🤩

Ente a-la-orange 🤩

Eins will ich euch noch erzählen: MK hat noch nie so gut geschlafen !! Das Schiff mit seinen Bewegungen wirkt wahrscheinlich wie ein riesiger Kinderwagen. Und tatsächlich – auch wir schlafen in diesem Kinderwagen ganz hervorragend. So viel Kraft, habe ich in den letzten Monaten nicht getankt! 🤩🤩🤩

Als nächstes steht Amsterdam auf dem Plan! Ich werde berichten.

Auf nach Kiel !

Heute morgen 7:21 Uhr stiegen wir in den Zug nach Leipzig, um von dort aus nach Kiel zu fahren.

Ich hatte alle restlichen Kühlschrankinhalte in Proviant umgewandelt 🙂

Ich wusste vorher nicht, dass man auch Plätze für die Kinder reservieren kann, ohne das diese ein Ticket brauchen. Kinder, fahren nämlich in diesem Alter kostenlos. Mit der Reservierung hatten wir zu Sechst ein ganzes Abteil für uns.

Die Fahrt dauerte ab Leipzig durchgehend ca. 4 h. Obwohl wir Befürchtung hatten, dass die Zeit sehr anstrengend wird, war sie stattdessen sehr entspannt, denn entweder schauten die Kids aus dem Fenster, spielten oder schliefen. Also ein sehr schöner Start. Beim Kauf einer Portion Nudeln für Kinder (8€ im Bordrestaurant), bekam man eine Tüte dazu die Spielzeug & Süsskram beinhaltete.

Kindertüte zum Menü mit Günni der Lok 🙂

Vom Bahnhof zum Kai

In Kiel angekommen, regnete es in Strömen. Bis zum Ostseekai (da liegt das Schiff), waren es 24 Minuten zu Fuß. Das Gepäck hätte schon am Bahnhof abgegeben werden können für 8 Euro pro Person – darauf verzichteten wir aber.

Endstation Kiel

Fußweg vom Bahnhof zum Ostseekai

Check – in im Cruiseterminal

Angekommen am Schiffsterminal bekamen wir einen Priority-Check-In, weil wir mit Kleinkindern unterwegs waren. Das fand ich doch mal nett! 🙂 Wir sind vorher häufig mit AIDA unterwegs gewesen, dieses Mal sollte die erste Reise mit Costa werden.

Kabine

Wir bezogen unsere Kabine. Wir hatten eigentlich eine Innenkabine gebucht, bekamen aber unverhofft eine Außenkabine mit Durchgangstür zu der Kabine von Eve, Matt & Kate. Der erste Eindruck war hell und gemütlich. Und der Kinderwagen passte sogar unters Bett!

Unsere Kabine 2438

Drittes Bett – ein umfunktioniertes Sofa (Rausfallschutz vorhanden)

Badezimmer / Nasszelle mit Dusche

Ohne Räder passt der Wagen unters Bett und nimmt keinen Platz weg

So sieht’s im Schiff aus

Die übrige Gestaltung des Schiffes recht bunt und eher klassisch. Die Costa Pacifica wird von dem Thema Musik bestimmt. Jedes Deck hat einen passenden Namen. Wir wohnen zum Beispiel auf dem adagio-Deck (bedeutet musikalisch: leise,ruhig).

Einer der drei Pools mit Überdachung

Kurz vor der Abfahrt gab es natürlich die obligatorische Seenotrettungsübung,die wir eher verlassen durften, weil es sehr kalt draußen war und MK geweint hat. Das war auch sehr aufmerksam.

Nun sind wir ganz schön platt vom Tag und werden gleich zum Essen gehen. Es gibt zwei Restaurants zur Auswahl, die im Preis inbegriffen sind. Ein Buffet- & ein A-La-Carte-Restaurant. Im Letzteren sind die Plätze fest zugewiesen mit einer entsprechenden Tischzeit. Die Erste ist von 18:30-20:00 Uhr, die Zweite von 20:30-22:00 Uhr. Wir haben im Vorfeld mit der Reederei gesprochen, um unsere Buchungen synchronisieren zu lassen, so dass wir einen Tisch zusammen haben und die gleiche Zeit.

Bis morgen ! 🙂

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Ich packe meinen Koffer ..

Was braucht es alles, wenn wir unsere große Reise antreten?

Probelauf: Wochenende im Spreewald

Wir haben im Mai mal einen Kurztrip mit Freunden in den Spreewald/Brandenburg gemacht. Es sollte ein sehr warmes Wochenende werden. Da war ich das erste Mal gefragt einen zusätzlichen Koffer für so einen kleinen Menschen zu packen. Das war sozusagen der Probelauf.

Ich wollte für MK auf alles vorbereitet sein. Und ihr versteht mich falsch, wenn ihr denkt, dass alles nicht wirklich ALLES ist 😅

Ich brauchte also Kleidung für warme Temperaturen, Windeln für 3 Tage, Feuchttücher, 3 Gläschen (als Notvorrat, falls wir unterwegs sind) und natürlich den Kinderwagen. Das war übersichtlich und eigentlich schon alles.

Hab ich wirklich alles?

Dann beschlichen mich die ersten Fragen: und wenn es doch kühler wird zum Abend hin? Also packte ich noch Kleidung für kühle Temperaturen ein.

Und wenn die Windel überläuft oder sie sich sehr schmutzig beim Essen macht und wir dann keine sauberen Sachen mehr haben? Also alle Garnituren (kalt & warm!) doppelt eingepackt. Der Fall hätte ja jeden Tag eintreten können. Mehrfach! Dann lieber noch was einpacken. Die Sachen sind ja nicht sehr groß und nehmen nicht viel Platz weg…

Sie war noch nie ersthaft krank, aber was wenn sie es jetzt wird? Oder nicht im Kinderwagen sein will, ist ja ne ungewohnte Umgebung.. Oder was, wenn sie mehr Milch braucht, als ich geben kann? Wenn plötzlich das erste Zähnchen kommt?

Ich packte also alles ein! Von der Trage, über ein Potpourri an Globuli und diversen Medikamenten. Zwei Stillkissen zur Begrenzung des Bettes, etlichen Gläsern mit Brei, Milchpulver (hatte sie bis dato nie gewollt und sollte auch nicht anders werden), Flaschen, Erwärmer, Mütze und Schal (warum ich eigentlich nicht die Handschuhe noch eingepackt hatte?!) und noch eine Handvoll Schnuller. Man weiß ja nie!

Sollte dann doch noch was fehlen, dann müssen wir das vor Ort kaufen!

Und wisst ihr, wer am Ende Sachen kaufen musste, weil zu wenig eingepackt und es abends so kalt wurde ? Ich! 😄

Gedanken zusammen nehmen!

Also Gedanken zusammen nehmen! Wir fahren mit dem Zug – da können wir nicht mehr den ganzen Hausstand mitnehmen und es machte auch gar keinen Sinn, denn das meiste fuhr nach unserem Probelauf unbenutzt wieder mit nach Hause.

Was ist also tatsächlich wichtig von zu Hause mitzunehmen? Für diese Denkaufgabe habe ich mich mit meiner Freundin Eve zusammen gesetzt. Sie selbst ist Hebamme und begleitet uns auf unsere Reise mit ihrer Familie (Tochter Kate, 1K9M alt, und ihr Mann Matt). Und obwohl es so klingt, sind sie nicht aus England.

Wir kamen also zu den folgenden Dingen, die neben Kleidung und Hygiene auf gar keinen Fall vergessen werden. Ein Liste für unsere 16-tägige Reise:

  • Thermometer
  • Reiseapotheke (Fiebersaft & Globuli-Hausapotheke)
  • Sonnencreme
  • Badeschuhe
  • Schlafsack
  • Reisepass
  • Impfausweis
  • Krankenkarte
  • Zahnfingerling
  • Knabberei
  • Trinkbecher
  • Lätzchen
  • Kinderwagen

Wie das Wetter tatsächlich wird, kann keiner über drei Tage hinaus wirklich sagen. Wir haben ein Waschbecken zum Waschen der Kleidung. Was sonst fehlt wird zur Not gekauft (wir sind jeden Tag in einer anderen Stadt, in der es auch Kinder geben wird, die ähnliche Dinge brauchen). Weiterführend fand ich diesen Link hilfreich: https://www.littletravelsociety.de/checkliste-urlaub-mit-kind/

Jetzt muss ich noch die Liste für mich fertig machen. Das darf ich dieses Mal wirklich nicht vergessen ! 😄

Nachdem ich das oberste Bild gemacht hatte, sah es in kürzester Zeit so aus. Den Anblick wollte ich euch nicht vorenthalten! 🙂

Nachtrag

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