Gibraltar: Affen oder Strand?

Auch in Gibraltar trennten sich unsere Wege. Es war warmes Wetter mit 27 Grad und Sonne pur. Wir legten an diesem Tag erst nach dem Mittag an. Also nicht viel Zeit um bis abends das englische Hoheitsgebiet an der Meerenge zu erkunden. Vor allem mit Kindern, die natürlich gerade an diesem Tag besonders lange Mittagsschlaf hielten.

Ich bin außerdem kein großer Fan von Affen, die es haufenweise auf der Sehenswürdigkeit – dem Felsen von Gibraltar – zu sehen gibt. Mein Mann liebt sie aber, deshalb trennen sich heute unsere Wege. Er fährt auf den Berg hoch, während ich mit den anderen dreien zum Strand gehe.

Hoch zu den Affen

Martin lief vom Schiff zur Talstation (Base-Station) der Seilbahn, die hier „Cable-Car“ genannt wird, etwa 35 Minuten. Die Schlange von wartenden Menschen war draussen ca. 50 Meter lang und drinnen noch länger, so dass dummerweise mit einer Wartezeit von ca. 3 Stunden gerechnet werden musste.

Neben den Wartenden warben Männer für eine private Touren mit einem Minibus (für ca. 8 Personen). Dieses Angebot nahm er dankend an. Folgende Eckdaten gibts dazu:

  • Preis: 29 Pfund (ca. 34 €)
  • Inklusive: Aussicht nach Afrika und in Bucht, Tropfsteinhöhleneintritt, Affen anschauen, Aussichtsplattform & Westseite Aussicht über Flughafen, Strand & Bucht
  • Dauer 1,5 h
  • Affe krabbelt auf Rücken (wer möchte)
  • Auf leicht verständlichem Englisch Erläuterungen zu Gibraltar
  • Anfangs- & Endstation: Talstation Cable-Car
Ausblick in den Hafen

die Affen sprangen auf den Rücken

Tropfsteinhöhle, die zum Auditorium umgebaut wurde. Echt ein Erlebnis!

Danach ging er von dort aus die Mainstreet mit vielen Geschäften zurück zum Schiff. Er empfand die Tour als sehr sehenswert und der Preis unterschied sich nicht groß von den üblichen Preisen mit der Cable-Car-Seilbahn.

Ab ans Wasser

Auf Gibraltar gibt es drei Strände, an denen man baden kann:

⁃ Sandy Bay (45-60 Minuten Weg ab Cruise Terminal)

⁃ Catalan Bay (40-45 Min)

⁃ Eastern Beach (30-40 Min)

Wir entschieden uns also für den nächstgelegenen Strand (Eastern Beach), der direkt neben dem berühmten Flughafen liegt, der jedoch wenig Verkehr aufweist. Der Weg dorthin war recht lang zu Fuß, jedoch war es eine gute Möglichkeit für mich die Halbinsel näher kennenzulernen.

Autos,Autos, Autos

Der Weg war gesäumt von vielbefahrenen Straßen, auf denen ohne Unterlass Autos, Busse und LKW verkehrten. Überall waren Baustellen, Parkhäuser, Autohäuser oder Parkplätze. Je weiter wir gingen, umso genervter war ich von diesem Anblick und vor allem von der Geräuschkulisse.

Baustellen über Baustellen

Der Strand war schwer zu finden, weil es kaum Beschilderung gibt. Nach dem zweiten Irrgang in eine Sackgasse, entdeckte Eve eine Straßenabsperrung aus Beton, auf die mit Graffiti ein Pfeil und die Aufschrift „Beach“ gesprayt wurde.

Der Strand war recht sauber, das Wasser klar, die Infrastruktur rundherum eher mau, zwischen Flugfeld und Schutthalde gelegen. Ab 16:00 Uhr lag der Strand im Schatten des Felsen von Gibraltars, was im Hochsommer sicher angenehm, im September eher frisch ist.

Strand neben dem Flugfeld

Per Bus zurück zum Schiff

Rückzu ging es mit dem Bus. Einen wirklichen Zeitplan dafür gibt es nicht. Auf dem Plan stehen nur die Startzeiten einer Busrunde und man muss abschätzen, wie lange er dann zu einem braucht.

Busfahrt zurück zum Hafen

Genervt vom Lärm, von der Ansicht, den unfreundlichen Menschen und froh, wieder an Bord zu sein. Gibraltar sieht mich. Nicht so schnell wieder!

Wenn ihr den Beitrag interessant fandet, dann teilt ihr gerne! 🙂

Ein Kommentar zu “Gibraltar: Affen oder Strand?

  1. Leider hatten wir damals genau den gleichen Eindruck bekommen. Es gab leider zu viele Autos, Hochhäuser, Baustellen und dementsprechend viel zu viel Lärm und Verkehr.
    Der Strand ist schön, die Innenstadt ist ‚very british‘ und wer Affen liebt sollte unbedingt den Berg begehen.

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