Amsterdam von Oben – ein Muss!

Liegezeit: 9 – 18 Uhr (alle Mann an Bord 17:30 Uhr)

2 Monate vor Start informierte uns Costa per Mail, dass wir nicht direkt Amsterdam sondern das 25 km entfernte IJmuiden anlaufen. Von dort aus hatten wir drei Möglichkeiten nach Amsterdam zu kommen:

(1) Tagesticket für Öffentliche Verkehrsmittel 19,50€ pro Person (Dauer: 0,5-1 h)

(2) Taxifahrt 180 € Roundtrip (Dauer: 0,5)

(3) Busshuttle über Costa 35€ (Dauer 0,5)

Wir wählten Option 1 und waren froh, dass die Öffentlichen entsprechend reagierten und mehrere Sonderbusse der Linie ohne Stop in einer halben Stunde nach Amsterdam durchfuhren.

Angekommen am Hauptbahnhof begann Matts geplante Tour durch die Hauptstadt der Niederlande.

Vom Bahnhof aus sieht man den Tower schon

Wir fuhren mit der kostenlosen Fähre zum A`dams Lookout,um von da aus die gigantische Aussicht über die Stadt zu geniessen. A`dam setzt sich übrigens zusammen aus AmsterDam And Music und in der Tat sind einige Studios im Tower angesiedelt.

Wir wählten das Ticket, dass eine Grachtenfahrt beinhaltete.

Normalpreis Lookout 13,- p.P. (Unter 3 J frei)

Normalpreis Grachtentour Hop-on-Hop-off 25,- €

Unsere Wahl: Ticket Lookout & Grachtentour für 32,-€ p.P. (also 6 € gespart)

Blick von der Plattform

Aussicht vom Restaurant

Für 5 € mehr schaukelten Eve und ich mit der Schaukel „over the edge“ sogar über den Rand des Hochhauses. Was für ein Erlebnis!

Eve & ich schaukeln über der Stadt

Direkt vorm Tower konnten wir in die Grachtentour einsteigen (sogar unsere beiden Buggys bekamen einen Platz). Wir fuhren innerhalb einer Stunde durch die komplette Innenstadt, in der sich die Häuser aneinander reihten – eins schöner als das andere!

Typisches Bild: Brücke über der Gracht mit angeschlossenem Fahrrad
Grachtenfahrt vorbei an Hausbooten

Zeit für etwas Edutainment:

Da in der Geschichte Amsterdams die Grachten einen der Haupttransportwege für Güter und Menschen darstellten, war es üblich, die Steuern für ein Gebäude nach seiner Breite am Kanal zu bemessen. Folglich entstanden in Amsterdam vorwiegend Häuser, die sehr schmale Vorderfronten entlang der Grachten aufweisen, dafür aber, um genügend Wohnraum oder Lagerplatz für Güter zu bieten, verhältnismäßig lang und hoch sind. Diese Bauweise eignete sich allerdings nicht für die Anlage breiter Treppenhäuser; vielmehr waren die Treppenhäuser meist zu schmal für sperrige Güter oder Möbel. Gegenstände, die nur schwer über das Treppenhaus zu transportieren waren, wurden stattdessen über die Fenster ins Haus befördert. Um diesen Vorgang zu erleichtern, befinden sich an den Giebeln vieler historischer Gebäude vorstehende Balken, an denen sich Flaschenzüge anbringen lassen. Weiterhin sind viele Fassaden leicht nach vorne geneigt, das ist architektonisch so gewollt und wird op vlucht gebaut genannt. (Wiki)

Insgesamt war Amsterdam eine sehr beeindruckende Stadt. Wunderschöne Fassaden, etliche Museen der unterschiedlichsten Themen (von VanGogh über Hausboote bis hin zu Verhütungsmittel – da sollte für jeden was dabei sein). Die Grachten haben sehr viel Charme und ich könnte mir gut vorstellen abends mit einem Glas Bier oder Wein den Anblick des Wassers und der vorbeiziehenden Boote zu genießen. Außerdem kann man Amsterdam super mit dem Fahrrad erkunden, denn überall waren Fahrradwege ausgebaut. Breiter und besser an mancher Stelle, als die Straßen für Autos.

Nun war es schon 16:00 Uhr und wir mussten uns beeilen, um zum Hauptbahnhof zurück zu kommen, damit wir pünktlich wieder an Bord waren. Schade, dass der Tag so kurz war. Aber das ist eben auch der Reiz einer Kreuzfahrt. Man kann in jeden Ort mal hinein schnuppern und wenn es einem gefallen hat, dann kann man ja wieder kommen. Dann vielleicht mit mehr Zeit in Gepäck. Also: Amsterdam, wir kommen wieder!

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